Asant in der indischen Küche – Gewürz für Currys, Linsen und vegane Gerichte

Asant (Teufelsdreck): Geschmack, Wirkung & Verwendung des exotischen Gewürzes in Österreich

Asant – oft scherzhaft Teufelsdreck genannt – ist eines jener Gewürze, das zunächst irritiert und dann begeistert. Wer das erste Mal an dem gelblichen Pulver riecht, ist überrascht: Der Duft ist kräftig, fast stechend. Doch in der Pfanne verwandelt sich dieser Eindruck völlig – plötzlich entfaltet sich ein mildes, lauchähnliches Aroma, das an Knoblauch und Zwiebel erinnert. In der ayurvedischen und indischen Küche gilt Asant als Geheimwaffe für Geschmack und Bekömmlichkeit und wird besonders in veganen und zwiebelfreien Gerichten eingesetzt. In Österreich ist es noch ein Geheimtipp für experimentierfreudige Köche, die natürliche Aromen und authentische Gewürze schätzen.

Was ist Asant/Teufelsdreck für ein Gewürz?

Asant, botanisch Ferula assa-foetida, ist das getrocknete Harz einer Doldenblütlerpflanze, die in Iran, Afghanistan und Nordindien beheimatet ist. Das Gewürz enthält organische Schwefelverbindungen, die ihm seinen intensiven Geruch verleihen und gleichzeitig verdauungsfördernd wirken. In gemahlener Form wird Asant meist kurz in heißem Fett angeröstet, wodurch die Schwefelnoten verfliegen und ein würziger, umamiartiger Geschmack entsteht. In der traditionellen Küche ersetzt es Zwiebeln und Knoblauch, insbesondere in der jainistischen und ayurvedischen Ernährung, und gilt dort als Aromaträger, Heilmittel und Gewürzklassiker zugleich.

Asant Pulver – Premiumgewürz von Van den Berg aus Österreich

Wie würzt man mit Asant richtig?

Asant entfaltet sein volles Aroma erst, wenn es kurz in heißem Fett – etwa in Ghee, Öl oder Butter – angeröstet wird. Dabei verschwinden die schwefelartigen Noten und machen Platz für ein fein-würziges, zwiebelähnliches Aroma. Besonders in der indischen Küche wird es als Basis für Currys, Linsen- oder Gemüsegerichte verwendet und oft gemeinsam mit Kreuzkümmel, Kurkuma und Koriander kombiniert.

Typische Rezeptbeispiele:

  • Dal und Linsengerichte: Ein Hauch Asant beim Anbraten von Gewürzen verleiht Sambar, Dal Tadka oder gelbem Linsencurry eine aromatische Tiefe.
  • Gemüsegerichte & Currys: Perfekt für Kartoffel-, Blumenkohl- oder Kichererbsengerichte – besonders, wenn man auf Zwiebeln und Knoblauch verzichtet.
  • Suppen & Eintöpfe: In klaren Brühen oder cremigen Gemüsesuppen sorgt Asant für einen kräftigen, herzhaften Unterton ohne Schärfe.

Van den Berg Rezept: 

Lachko Dal // Dickes gelbes Dal

Lachko Dal // Dickes gelbes Dal mit Asant Van den Berg Rezept

Wie sieht Asant/Teufelsdreck aus?

Asant liegt meist als gelblich-braunes Pulver vor, das aus dem getrockneten Harz der Ferula-Pflanze gewonnen wird. In seiner Rohform ist das Harz bernsteinfarben bis rötlich und wird nach dem Trocknen fein vermahlen oder mit Reismehl vermischt, um die Dosierung zu erleichtern. Hochwertiges Asant-Pulver hat eine gleichmäßige, feine Textur und verströmt bereits in kleiner Menge seinen charakteristischen Duft. Je nach Herkunft und Reinheitsgrad variiert die Farbe leicht – von hellbeige bis goldbraun – ein Hinweis auf die natürliche Zusammensetzung des Harzes.

Ferula assa-foetida Harz – Ursprung von Asant (Teufelsdreck)

Wie schmeckt Asant/Teufelsdreck?

Der Geschmack von Asant lässt sich schwer mit einem einzigen Wort fassen – er ist ungewöhnlich, wandlungsfähig und überraschend vertraut zugleich. Wer ihn kennenlernen möchte, sollte sich auf eine kleine Gedankenreise begeben und an jene Aromen denken, die Wärme, Tiefe und Würze vereinen.

  • Knoblauch & Zwiebel: Wenn du an frisch angerösteten Knoblauch oder sanft gedünstete Zwiebeln denkst, kommst du dem Geschmack von Asant sehr nahe – nur milder und etwas runder.
  • Lauch & Sellerie: Eine feine, grüne Würze, die an Lauch, Sellerie oder Frühlingszwiebel erinnert – ohne Schärfe, aber mit Tiefe.
  • Umami & Würze: Im Nachklang entfaltet Asant eine warme, fast fleischige Würze, die Speisen Fülle verleiht – ähnlich wie ein Hauch Brühe oder Sojasauce, aber rein pflanzlich.

Wie riecht Asant/Teufelsdreck?

Asant hat einen unverwechselbaren Duft, der zunächst irritiert und dann fasziniert. Roh erinnert er an eine Mischung aus Knoblauch, Trüffel und Schwefel, doch beim Erhitzen wandelt sich das Aroma zu einer warmen, angenehm würzigen Note, die Speisen Tiefe und Charakter verleiht.

  • Roh: Intensiv, schwefelig, fast stechend – ähnlich wie Knoblauch oder Lauch, nur konzentrierter.
  • Gekocht: Sanft, rund und würzig – der stechende Geruch verwandelt sich in ein mildes, vollmundiges Aroma.

Was kostet Asant/Teufelsdreck?

Asant gehört zu den exotischsten und wertvollsten Gewürzen der Welt, was sich auch im Preis widerspiegelt. Da das Harz ausschließlich in bestimmten Regionen Afghanistans und Irans gewonnen und aufwendig verarbeitet wird, zählt Asant zu den importierten Premium-Gewürzen, die nur in kleiner Menge auf den Markt gelangen. Im Van den Berg Onlineshop ist Asant in höchster Qualität erhältlich – naturrein, intensiv im Aroma und frei von Zusätzen. Diese besondere Reinheit und Authentizität machen das Gewürz zu einer echten Rarität in der europäischen Küche. Aktuell ist Asant um € 23,40 pro 100 g im Webshop erhältlich.

Wo kann man Asant /Teufelsdreck kaufen?

In Österreich ist Asant noch ein seltenes Gewürz, das vor allem in der indischen Küche verwendet wird. Wer auf höchste Qualität Wert legt, findet Asant in Premiumqualität im Van den Berg Onlineshop, wo ausschließlich ausgewählte, naturbelassene Gewürze angeboten werden. Das dort erhältliche Asant zeichnet sich durch reinen Ursprung, authentisches Aroma und sorgfältige Verarbeitung aus – ideal für Feinschmecker, die exotische Küche mit österreichischer Präzision verbinden möchten.

 

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Noch mehr erfahren: https://de.wikipedia.org/wiki/Asant

 

 

 

 

 

Von Fabian Held